Es ist Zeit, auf Wiedersehen zu sagen! Servus! Pfiat Eich!

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Grabstein
Neuperlach.org wurde getötet – aber keiner geht ganz von uns! Lizenz: Public Domain

Update Februar 2020: Es wird ein neues Projekt kommen. Das Thema wird nicht mehr Neuperlach sein, aber München und die Umgebung werden zumindest eine wichtige Rolle spielen. Mehr dazu, wenn es so weit ist. Hier weiter reinzuschauen, ist also nicht falsch.

Es war eine schöne Zeit mit euch! Doch seit Anfang 2017 werde ich zunehmend von einem Neider mit derart hässlichen und brutalen Mitteln attackiert, dass der Betrieb der Seite zunehmend schwieriger wurde. Bis Anfang 2020 habe ich rund 650 Screenshots und andere Beweismittel mit teilweise schlimmsten Beleidigungen, hetzerischen Aussagen, übler Nachrede, falschen Tatsachenbehauptungen, Drohungen etc. gesammelt und meinem Anwalt zwecks Strafverfolgung übergeben. Es ist zunächst ein scharfer Brief und später dann eine Strafanzeige entstanden.

Einer der heftigsten Angriffe war, dass ich wenige Tage vor Heiligabend von offizieller Seite – der Hausverwaltung des Marx-Zentrums – aufgefordert wurde, „unverzüglich“ alle Fotos aus dem Marx-Zentrum zu löschen, die vom Marx-Zentrum-Grundstück aufgenommen wurden. Das trifft auf die meisten meiner Marx-Zentrum-Fotos zu. Begründung: Das Marx-Zentrum ist Privatgrund, angeblich gilt daher dort keine Panoramafreiheit. Auch eine Regressnahme wegen angeblich finanziellen Schadens (sinkende Immobilienpreise) durch meine Berichterstattung wird angedroht.

Keine Panoramafreiheit im Marx-Zentrum – und vielleicht sogar in fast ganz Neuperlach?

Vermutlich stehen unzählige weitere Wohnanlagen in Neuperlach auf Privatgrund (darunter auch meine Wohnanlage), dann dürften dort ja auch keine Fotos verbreitet werden. In der Regel kann man nicht mal erkennen, ob man auf Privatgrund steht. Auch im Marx-Zentrum gibt es keine Schilder, Zäune, Tore oder dergleichen, die optisch darauf hinweisen. Es hängen zwar an den Zugängen zur Fußgängerzone Hausordnungen, in denen aber nichts von Fotoverbot steht. Auch beginnt das Grundstück wahrscheinlich schon erheblich vor den Stellen mit den Hausordnungen. Wo genau, bleibt unklar. Durch diese Unsicherheit müsste man immer Angst haben, wegen eines Fotos verklagt zu werden. Nehmen wir mal ein spontanes Selfie vor dem pep, auf dem auch das Einkaufszentrum im Hintergrund zu sehen ist. Jetzt könnte es ja durchaus sein, dass der pep-Vorplatz auch auf Privatgrund liegt. Wer weiß das schon so genau? Würde man das Foto nun in Facebook als öffentliches Foto einstellen, könnte man im Extremfall verklagt werden. Wenn wir das Recht so streng auslegen, dann ist das Fotografieren in Deutschland tot.

Rein rechtlich gesehen ist die Verbreitung von Fotos, die auf Plätzen entstanden sind,  die öffentlichen Charakter haben, aber auf Privatgrund liegen, laut Anwalt nicht per se illegal. Aber es existiert keine eindeutige Rechtsauffassung. Urteile gibt es in beide Richtungen.

Zu dem angedrohten Regress

Seit wann wird ein Journalist zu Schadensersatz verurteilt, wenn er die Wahrheit zeigt? Dann könnte sich ja VW das Geld, das ihnen durch sinkende Absatzzahlen entgangen ist, von dem Journalisten, der den Einsatz von Schummelsoftware aufgedeckt hat, zurückholen.

Meine Intention war es nie, Neuperlach schlecht zu machen, im Gegenteil. Klar habe ich auch mal hässliche Stellen gezeigt, aber doch nur, damit der Missstand beseitigt wird. Ich habe tendenziell immer pro Neuperlach berichtet. Immer wieder erhalte ich Post mit dem Inhalt „Sie haben so viel für Neuperlach getan!“ Ich habe also eher für steigende Immobilienpreise im Marx-Zentrum gesorgt, verzichte aber dankend auf eine Provision.

† 20.12.2019 – Neuperlach.org wurde erfolgreich durch Neid, Hass und Missgunst getötet

Stalking
Lizenz: Public Domain

Letztlich geht es nicht um das Juristische oder um die Fotos, das ist alles nur vorgeschoben. In Wirklichkeit soll ein Konkurrent beseitigt werden.

Da hier tausende Fotos aus dem Marx-Zentrum veröffentlicht worden waren, war das selektive Löschen kaum machbar, das hätte viele Arbeitstage gekostet, vielleicht mehrere Wochen. Es blieb nur, alles mehr oder weniger automatisiert zu löschen und gezielt eine Reihe von Berichten und Fotos davon auszunehmen, um die es besonders schade wäre.

Auch wäre eine Neuperlach-Seite ohne Marx-Zentrum keine Neuperlach-Seite mehr, denn das Marx-Zentrum ist so eine Art Seele von Neuperlach. Außerdem sind schon weitere Angriffe angekündigt, sodass ein Nachgeben bei diesem einen Punkt nur eine kurze Atempause wäre. Jetzt heißt es, sich zurückzuziehen und zu hoffen, dass wieder Ruhe einkehrt. Update 31.12.2019/13.02.2020: Der Neider macht weiter. Er berichtet nun über angeblich neue Hetze auf meine Seiten – obwohl die Seiten ja inzwischen abgeschaltet sind bzw. auf diesen nichts mehr Neues veröffentlicht wurde/wird. Das sagt er seinen Lesern aber nicht. Das Meiste auf seinen Seiten ist einfach gelogen und erfunden (ich habe z.B. weder sein Werksviertel-Verbotsschild-Foto geklaut noch per Filter seine Herkunft verschleiert, sondern zeige ein Foto, das nur ähnlich aussieht. Dieses hat ein Bekannter aufgenommen und mir die Verwendung genehmigt). Einige Aussagen haben einen kleinen wahren Kern, aber der Sachverhalt wird absolut verdreht und verzerrt dargestellt. Auf alles einzugehen, würde zu weit führen und sicherlich 10 oder 20 DIN-A4-Seiten umfassen. Daher verzichte ich darauf.

Einige der populärsten Artikel (nicht: Marx-Zentrum) bleiben hier als Andenken!

Einige Artikel, die mit dem Marx-Zentrum nichts zu tun haben, vor allem solche, die populär und zigfach von außen verlinkt sind, bleiben hier als Andenken erhalten. Das ist wörtlich zu sehen, denn neu verfasste Artikel wird es hier aller Voraussicht nicht mehr geben.

Es sind folgende Artikel verfügbar:

Allgemeines, Aktuelles

Vermisstenfall Maria und Tatiana Gertsuski (Update 28.10.2019)
Waldtrudering: Auf Waldgrundstück wurden sämtliche Eschen gefällt!
Bilder
Kunst

Architektur (Neuperlach und anderswo)

Architektur und Geschichte in Neuperlach
Über Neuperlach
Hotel Königshof: Historie, Architektur, Abriss und Neubau
Hotel Königshof: Der Abriss
Requiem – in Erinnerung an das Plett-Zentrum
Die Turnerschule – die ehemals schönste Schule Münchens
Das Katechumenium
Waschbeton am Funkmast
Das alte Haus an der Peralohstraße

Historisches (Neuperlach)

Historisches
Trambahn
Chronologie
Altes aus Neuperlach – spektakuläres Video mit historischen Bildern

Mystisches, Besonderes

Alter Schwede
Erzähl doch keine Märchen! (Waldperlach)
Der Ebersberger Forst, die Kapelle und die Weiße Frau
Doppelgrotte in Aying
Schwestergrotte in Schäftlarn
Die Serbisch-Orthodoxe Kirche am Wohnring
Kapelle mit Heilquelle: Das Marienheiligtum Frauenbründl
Mini-Lourdes im Truderinger Wald
Die Perlacher Straße
Die Königseiche bei Moosach (Grafing)
Die Kirche mit dem „angeschrägten“ Hochhaus-Turm
Die Kapelle im Wald
Über Neuperlach ins Schwarze Meer: Der Hachinger Bach
Wasserburg: Empfang ohne großen Bahnhof – Die „unterbrochene“ Altstadtstrecke und ein Experiment

12 Gedanken zu „Es ist Zeit, auf Wiedersehen zu sagen! Servus! Pfiat Eich!“

  1. Hallo Thomas,
    Neid muss man sich hart durch Qualität erarbeiten. Das hast Du mit diesem Blog und und auch auf anderen Plattformen wie Facebook die letzten Jahre erfolgreich getan. Insbesondere das positive Feedback aus der FB-Community bestätigt dieses. Nun bin ich nicht selbst bei FB, kommentiere daher hier im Block.

    Es gibt Neider, die werden wie der Volksmund sagt „grün vor Neid“. Das könnte durchaus anerkennend sein, und mit einem freundlichen Schulterklopfen besiegelt werden.

    Doch anders gibt es wohl auch eine Spezies, die aus nichtigem Anlass „gelb vor Neid“ wird. Und solch eine Spezies hat mit Mitteln, die mir meine Erziehung und Lebenserfahrung verbieten würde, einen persönlichen Feldzug gegen Dich vom Zaun gebrochen. Das führt nun leider – völlig unberechtigt, aber doch verständlich – zu Deinem Rückzug.

    Doch lege ich Wert auf das „Wiedersehen“ in der Überschrift dieses Artikels. Denn ich hoffe sicher nicht nur für mich, dass es nach einer Atempause weiter mit Deiner Berichterstattung über Neuperlach weitergehen möge – halt ohne Fotos vom Marx-Zentrum, die vom betroffenen Privatgrund aus gemacht wurden.
    Die im Web vorhandenen Alternativen zu Deiner Neuperlach-Berichterstattung reichen nach meiner Meinung absolut nicht an das Niveau Deiner bisherigen Tätigkeit heran.

    Also durchatmen, erholen und in 2020 bitte in geeigneter Form weiter machen.

    Beste Grüße
    Benno

    1. Dem möchte ich mich anschließen. Ein Ende von neuperlach.org wäre äußerst bedauerlich. Ich selbst wohne ein paar Anlagen weiter westlich und finde die Beiträge aus dem eigenen Stadtteil sehr informativ und anregend. Kein anderes, mir bekanntes Medium leistet Vergleichbares. Auch die Dokumentation und die Hintergründe zur Entstehung und Entwicklung Neuperlachs sind besonders wertvoll.
      Deswegen ein herzliches Dankeschön für das beachtliche Engagement und das Durchhaltevermögen – verbunden mit der Hoffnung auf ein baldiges Wiedersehen.
      Frohe Festtage und alles Gute,
      Andreas Huber

  2. Auch wenn ich nicht in Neuperlach lebe, ja noch nicht einmal in München, habe ich die Seite von Thomas gerne und häufig aufgerufen und habe viel Positives über diesen Stadtteil und seine Umgebung erfahren. Schade dass Thomas wegen eines asozialen Neiders den Blog aufgeben muss. Es ist der gelbe Wahn dieses Mannes an dem Thomas fast zu Grunde gegangen wäre.

    Ich wünsche Thomas für die Zukunft alles Gute und eine baldige Erholung von dem Stress.

  3. Lieber Thomas,
    ich lese die Seite seit gefühlt 20 Jahren, und sie hat seit langem ihren Platz in meinen Lieblingstabs.
    es tut weh wenns heut auf morgen zu Ende geht. So wie mit dem Universum, dem Plettzentrum und dem ganzen Fisch.
    Kann das Grinsen nicht aus dem Gesicht wischen beim Gedanken an Douglas Adams aber auch die Tränen nicht unterdrücken an das Ende.
    Danke für viele Jahre und danke auf das Wiedersehen.
    Robert

  4. Auf der Suche nach der neu eingeweihten Kirche bin ich auf diese Seite gestoßen… würde mich freuen, wenn es 2020 weiter geht.
    Klar, man kann‘s nicht jeden Recht machen… aber wie heißt es doch so schön: „Liebe Dich selbst, dann können die anderen Dich gern haben“ (Eckart von Hirschhausen).

  5. Eine theoretische Frage:
    Wenn ein von Neid zerfressener Eigentümer einer Eigentümergemeinschaft die beauftragte Hausverwaltung mit den miesesten Methoden dazu instrumentalisiert, einen Konkurrenten zu beseitigen, schadet er dann der Eigentümergemeinschaft? Ist es ein Nestbeschmutzer? Schei….t er praktisch damit in sein eigenes Nest? Persönlich glaube ich ja.

    1. Ich würde ja vermuten er ist eigentlich dein größter Bewunderer, der Neider möchte so erfolgreich sein wie du, hat aber selbst eingesehen er wird es nie schaffen, somit versucht er Dir zu schaden. Der große Verlierer bleibt er immer.

      kleiner Auszug aus wikipedia:

      Neid existiert in zweierlei Ausprägungen:

      -dem Wunsch der neidenden Person, selbst als gleichwertig empfundene Güter zu erlangen, um die die beneidete Person beneidet wird (konstruktiver Neid)
      -dem Wunsch, dass die beneidete Person die Güter, um die sie beneidet wird, verliert (destruktiver Neid, auch Missgunst). Ersatzweise kann der Neidende auch den Wunsch nach anderem Schaden für die beneidete Person entwickeln.

  6. Lieber Herr Irlbeck,

    Mit großem Bedauern habe ich festgestellt, dass sie ihren Blog eingestellt haben. Da ich beruflich im Stadtteil Neuperlach zu tun habe, war ihre Seite stets eine wichtige Informationsquelle zu Allem was in Neuperlach gerade passiert. Regelmäßig habe ich mich über ihre Seite informiert. Ich möchte mich für ihr großes Engagement bedanken und hoffe, dass wir noch von ihnen hören werden. Es würde mich freuen!

    Viele Grüße
    Ein Neuperlach-Liebhaber

  7. Lieber Thomas,
    mit Bedauern habe ich über einen guten Freund und Fan Deiner Arbeit erfahren, dass Du Deinen Blog eingestellt hast. Wie Du weißt arbeite ich ja im Stadtteil Neuperlach und ich habe mich immer auf Deiner Seite gut informieren können, sehr schade!!!!! Hiermit möchte ich mich für Dein großes Engagement und die Liebe für Deinen Stadtteil bedanken und hoffe, dass wir noch von Dir hören werden. Herzliche Grüße, bahar

  8. Als ehemaliger Neuperlacher der 70er Jahre bedauere ich die Einstellung der toll und ausführlichen gemachten Internetseite und hoffe auf eine Fortführung in anderer Form. Das Problem ist die derzeitige Zusammensetzung der Nachbarschaft in allen Gebieten von München. Meine Eltern, Nachbarn und Freunde und ich wären stolz gewesen, wenn es so eine Seite in den 70er Jahren gegeben hätte. In den 70er Jahren hat man aber noch die selbe Sprache gesprochen!

  9. Der Blog fehlt mir schon jetzt sehr! Ich finde, er war sehr gut gemacht, interessant, informativ und machte uns, Neuperlachern, die von der Stadtverwaltung oft stiefmütterlich behandelt werden, Mut! Sehr-sehr schade! Ein grosses Dankeschön für die jahrelange wunderbare Arbeit!

  10. „Wer ein fremdes Grundstück ohne Erlaubnis des Eigentümers betritt, begeht Hausfriedensbruch (§123 BGB) und muss mit einer Geldstrafe oder auch einer Freiheitsstrafe rechnen.“
    Ich werde mich in Zukunft hüten das Marxzentrum (und damit auch die dort befindlichen Geschäfte) zu betreten.

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