Neuperlach.org – Neue Artikel und Aktualisierungen

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Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Top-Thema #1: Am Piederstorfer ent­steht neues Quartier
Kultur Quadrat
Top-Thema #2: Nach 50 Jahren Planung ent­­steht unsere Mitte
Boardinghouse Neuperlach Süd
Top-Thema #3: 17-stö­ckiges Boarding­house in NPL Süd

NEU! Update 29.04.2019 – Glanznummer: Das aktuelle Programmheft Ramersdorf-Perlach! Hier kann es heruntergeladen werden: Programmheft April bis September 2019

Abriss Hotel Königshof
etzt reißen sie den Justizpalast auch noch ab! Nein, das ist natürlich eine perspektivische Fehlinterpretation. Vom Hotel steht jetzt endgültig nur noch ein mickriger Rest. Foto vom 15.07.2019

Update 15.07.2019: Das Hotel Königshof am Stachus wird derzeit abgerissen. Hier werden die interessantesten Stufen des Abbruchs gezeigt. Die spannende Frage: Was kommt alles an ursprünglicher Bausubstanz, die ggf. noch von Vorgängerbauten stammt, noch einmal kurz ans Licht, bevor diese endgültig pulverisiert wird? heute: Trotz des obligatorischen Wassereinsatzes hat es ziemlich gestaubt, das letzte Bild der Reihe zeigt es deutlich. Wer genau hinsieht, erkennt auf zwei Fotos die Türme der Frauenkirche. die die verschwundenen Wände machen es möglich. Weiterlesen →

Hotel Königshof 2014
Hauptartikel zum Hotel Königshof: Historie, Architektur, Abriss, Neubau. Lizenz: Public Domain

Update 15.07.2019: Aus der Reihe „Was bauen die anderen?“ Das Hotel Königshof am Münchner Stachus wird derzeit abgerissen (siehe voriger Eintrag). Danach kommt ein luxuriöser Neubau mit expressionistischer Architektur und mit drei zusätzlichen Geschossen, der das Gesicht unseres Stachus stark verändern wird. Inzwischen ist zusammen mit Bruno Tamborino ein umfassender Artikel zu Historie, Architektur, Abriss und Neubau entstanden. Weiterlesen →

Jonglage- und Zirkus-Workshop
Jonglage- und Zirkus-Workshop in der Feierwerk Südpolstation

Update 15.07.2019: In der Feierwerk Südpolstation wird vom 06.08 bis 08.08.2019 ein Jonglage- und Zirkus-Workshop angeboten. So ziemlich jedes Kind war schon einmal im Zirkus, die meisten davon aber bisher sicherlich nur im Publikum. Wer selbst mal zum Akrobaten werden möchte, hat in den Sommerferien die Gelegenheit dazu. Im dreitägigen Jonglage- und Zirkus-Workshop können Kinder zwischen 8 und 12 Jahren lernen … Weiterlesen →

Fahrbahnsanierung Karl-Marx-Ring
Die Bauarbeiten bringen nicht nur barrierefreie Haltestellen, sondern sollen den 197er auch schneller machen

Update 14.07.2019: Der 197er wird schneller! Stand bei den Bauarbeiten an der Bushaltestelle Peschelanger. Derzeit sind die inneren beiden Fahrspuren gesperrt, der Verkehr wird über die andere Seite des Karl-Marx-Ring geleitet. Pro Fahrtrichtung steht entsprechend nur noch eine Fahrspur zur Verfügung. Die neuen Bushaltestellen werden um ca. 50 Meter gegenüber den bisherigen versetzt: beim Innenring Richtung Kurt-Eisner-Straße, beim Außenring Richtung Peschelanger. Dadurch soll der 197er schneller werden. Denn bislang musste er nicht nur an der Haltestelle, sondern auch noch zusätzlich an der roten Fußgängerampel … Weiterlesen →

AWO Logo
Die AWO-Senioren laden ein

Update 13.07.2019: Herzliche Einladung der AWO-Seniorengruppe Neuperlach zu einer Busfahrt zum Hopfenmuseum in Wolnzach am Freitag, den 9. August 2019. Weiterlesen →

Mal mal wieder!
Mal mal wieder! Workshop in der Feierwerk Südpolstation am 30.07. und 31.07.2019

Update 11.07.2019: In der Feierwerk Südpolstation geht es in den Ferien kreativ zu. Gleich zu Beginn der Ferien heißt es wieder „Mal mal wieder“! Die zweitägigen Workshops bieten Jugendlichen ab 12 Jahren die Möglichkeit, sich anhand von Acrylfarben mal so richtig kreativ auszutoben, denn das macht nicht nur Laune, sondern baut auch noch Stress ab und hält gesund. Weiterlesen →

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Die heimlichen Stars sind die auf den ALB abgerichteten Spürhunde, denn das Gebiet liegt zu allem Überfluss auch noch in der ALB-Quarantänezone. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 07./10.07.2019: Auf dem Waldgrundstück an der Jagdhornstraße, Ecke Otto-Lederer-Weg, in Waldtrudering müssen sämtliche Eschen gefällt werden. Grund dafür ist das Eschentriebsterben, das durch den Pilz Falsches Weißes Stengelbecherchen (Hymenoscyphus pseudoalbidus) ausgelöst wird. Dieser Pilz breitet sich über den Blattstiel in die Zweige und weiter in den Stamm aus. Die Wasserversorgung des Baumes kommt zum Erliegen, und der Baum stirbt ab. Schlimmer: Die Bäume werden dann von einem zweiten Pilz befallen, der eine selektive Weißfäule hervorruft und die Wurzeln zerstört. Der Baum ist dann derart instabil, dass er zur enormen Gefahr wird. Weiterlesen →

Foto-Workshop
Foto-Workshop in der Feierwerk Südpolstation

Update 08.07.2019: Für alle Fotografie-Begeisterten und solche die es noch werden wollen, hält die Feierwerk Südpolstation einen besonderen Ferienworkshop bereit! Wer schon immer einmal wissen wollte, was eigentlich die ganzen Knöpfe und Einstellungen einer Kamera bedeuten, sollte sich den 30.07. und 31.07. unbedingt freihalten. Hier lernt ihr alles rund ums Thema Fotografie – von den Grundlagen bis zur manuellen Einstellung der eigenen Kamera. Vorwissen ist keines notwendig. Weiterlesen →

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 08.07.2019: Im Neubaugebiet Alexisquartier entstehen 1.300 Wohnungen für 3.000 Menschen. Auch zwei echte Hochhäuser werden Neuperlach-typisch errichtet. Seit Juni arbeitet man an der ersten Bodenplatte. Hier drei Aufnahmen vom 04.07.2019 aus ungewohnter Perspektive direkt vom Baustellengelände aus. Hier sieht man viel mehr, da die Baugrube im toten Winkel liegt, wenn man sich hinter den Absperrungen aufhält. Drei Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH veröffentlicht. Vielen Dank auch an den Fotografen Benno Steuernagel-Gniffke. Weiterlesen →

Truliving
Das Neubauprojekt Truliving präsentiert die ersten Fassaden. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 06.07.2019: An der Kreuzung Feldbergstraße/Wasserburger Landstraße in Trudering entsteht auf der sogenannte Obermaier-Wiesedas Neubauprojekt Truliving. Die ABG (Allgemeine Bauträgergesellschaft) baut hier eine Wohnanlage mit 148 Eigentumswohnungen. Die Gebäude weisen bis zu fünf Geschosse auf. Laut Anbieterinformationen gehören zu den Häusern große, ruhige, Innenhöfe mit viel Grün. Ein Wegesystem verbindet die Häuser untereinander. Die Wohnungen (mit 1 bis 5 Zimmern) haben bodentiefe Fenster und sind mit Naturholz-Parkettböden sowie Fußbodenheizung ausgestattet. Eine Video-Gegensprechanlage gehört auch zum Re­per­toire. Natürlich wohnt man nicht nur drinnen, sondern hält sich zumindest in den warmen Monaten auch schon mal draußen auf. Je nach Wohnung stehen hier Loggien, Balkone und (Dach-)Terrassen zur Verfügung. Nach gerade einmal einem Jahr Bauzeit (die Grundsteinlegung war am 4. Juli 2018) wurden bereits die ersten Gerüste abgenommen und die ersten Fassaden sichtbar. Weiterlesen →

Schreibwarengeschäft Marx-Zentrum
Kinderkrippe ins Ex-Schreibwarengeschäft im Marx-Zentrum?

Update 05.07.2019: Unser Schreibwarengeschäft im Marx-Zentrum schloss im Januar 2019 nach fast 44 Jahren Betrieb für immer. Ein Arbeiter sagte mir, dass eine Kinderkrippe in die Räumlichkeiten einziehen werde. Auch wenn diese Aussage jetzt nicht verbindlich ist, Kinderkrippen werden gebraucht, keine Frage. Leider verschwindet mal wieder ein Geschäft zum Einkaufen aus dem Marx-Zentrum. Weiterlesen →

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Das Neuperlacher Alexisquartier aus der Vogelperspektive. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 01.07.2019: Aktueller Stand bei unserem Neubaugebiet Alexisquartier. Eine kleine Fotoserie zeigt die beiden Baugruben aus der Vogelperspektive. Am Waldrand zwischen Niederalmstraße und Handwerkerhof entstehen ca. 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen. Weiterlesen →

Brot backen
Brot backen in der Feierwerk Südpolstation

Update 01.07.2019: Wer schon immer einmal in die Geheimnisse der Brotbackkunst einsteigen wollte, ist vom 16. bis 20.07.2019 sowie vom 23.07. bis 27.07.2019 in der Feierwerk Südpolstation bestens aufgehoben! Bei schönem Wetter können hier leckere Fladenbrote im hauseigenen Lehmofen gebacken werden. Darüber hinaus werden am 26.07.2019 unter fachkundiger Anleitung der ganzheitlichen Ernährungsberaterin, Autorin und Bäckerin Renate Winklmüller professionelle Brotspezialitäten gebacken, die am darauffolgenden Samstag (27.07.2019) getestet werden können. Weiterlesen →

Panorama Neuperlach
Extremes Panorama. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 01.07.2019: Nicht erst Reinhard Mey erkannte, dass Probleme mit zunehmender Höhe immer nichtiger und kleiner erscheinen. Ob jedoch Menschen, die mit Fernblick wohnen, tatsächlich glücklicher sind, das müsste man wohl noch überprüfen. Ausschließen möchte ich es jedenfalls nicht. Benno Steuernagel-Gniffke hat ein Wahnsinns-Panorama hergestellt, von dem ich auch die zugrundeliegenden Einzelbilder zeige. Weiterlesen →

Illegales Tor KMR 52-62
Umgebautes Tor 2019 – nun mit Türgriffen

Update 30.06.2019: Neuperlach – das ist der Stadtteil der offenen Wege. „Es ist die Art des Städtebaus aus den 60er und 70er Jahren, dass die Hochhäuser fließend in der Landschaft liegen“, erklärte 2009 Michael Hardi vom städtischen Planungsreferat. Man soll sich also frei im Stadtteil bewegen können – auf vielen untereinander vernetzten Wegen. Dies ist sogar in den Bebauungsplänen rechtlich verbindlich festgeschrieben. Bewohnern unserer Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 war aber vor allem der nächtliche Lärm von Kneipenbesuchern zu viel. Schließlich errichtete man 2007 einen Zaun mit abschließbarem Tor. Der Nordweg wurde zur Sackgasse, die Bewohner mit Schlafzimmer gen Norden hatten fortan mehr Ruhe. Das hatte aber auch zur Folge, dass die Wege für Bewohner aus anderen Wohnanlagen länger wurden. Die rechtswidrige Einfriedung landete schließlich vor Gericht. Die Stadt befürchtete einen Präzedenzfall, weitere Wohnanlagen könnten folgen und es gäbe keinen Stadtteil der offenen Wege mehr. Das Tor musste fortan tagsüber offen sein und wurde entsprechend umgebaut. Doch hundertprozentig klappte das nie. Nun wurde es erneut umgebaut. Weiterlesen →

Pfanzeltplatz 7
„Sophias Bokhandel und Geralds Leseecke“ am Pfanzeltplatz 7

Update 29.06.2019: Pfanzeltplatz in Perlach: Abriss eines Ensemble-denkmalgeschützten Gebäudes? Den Laden „Sophias Bokhandel und Geralds Leseecke“ am Pfanzeltplatz 7 im Herzen Perlachs kennen viele. Hier findet man noch das alte, dörfliche Bayern (Perlach war ja mal ein Dorf) mit Häusern und auch Läden, bei denen man den Eindruck hat, eine Reise in eine längst vergangene Zeit zu unternehmen. Das Besondere ist, der Buchhandel führt nicht nur Kinderbücher mit dem Schwerpunkt Skandinavien, sondern bietet diese auf Deutsch und Schwedisch an. Natürlich sind die Bücher von Astrid Lindgren einer der Schwerpunkte. Doch nun, am 30.06.2019, soll Schluss sein. Nach über zehn Jahren wurde dem Pächter gekündigt. Die Begründung – zitiert wird der Vermieter – ist auf einer Kundeninformation am Eingang angebracht (Zitat im Artikel). Da das gesamte Ensemble am Pfanzeltplatz als Denkmal geschützt ist, wundert mich das. Eine Abrissgenehmigung sollte gar nicht erteilt werden, denn der Denkmalschutz dient ja dazu, gerade das zu verhindern. Christian Smolka von der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Bezirksausschuss 16 hat inzwischen nachgefragt und verweist dabei … Weiterlesen →

Boardinghouse Neuperlach Süd
Boardinghouse in Neuperlach Süd: Beeindruckend tiefe Baugrube, imposante Spundwand zur Gleisanlage

Update 28.06.2019: Auf dem ehemaligen P&R-Parkplatz an der Carl-Wery-Straße kurz vor dem U-/S-Bahnhof Neuperlach Süd (neben dem Leonardo Hotel) entsteht ein 17-geschossiges Hochhaus, das als Boardinghouse fungieren wird, in dem aber auch Einzelhandelsflächen und ein Parkhaus integriert sein werden. Ein Boardinghouse, auch als „Serviced Apartment“ bezeichnet, ist ganz vereinfacht gesagt eine Mischung aus einem Appartementhaus und einem Hotel. Man könnte es auch aus „Zuhause auf Zeit“ bezeichnen. In einem Boardinghouse wird man sich in aller Regel länger als in einem Hotel aufhalten, die Kosten sind meist üblicherweise erheblich geringer als in einem Hotel. Hier in Neuperlach Süd werden die Appartements als Studio- und Galerie-Räume ausgeführt und eine Fläche von 20 m² bis ca. 61 m² bieten. Weiterlesen →

Holzhaus
Holzhaus

Update 27.06.2019: Ein Haus weitgehend aus Holz. Ein schöner Trend – oder? Gesehen in der Truderinger Grenzkolonie. Weiterlesen →

Verlängerung Ständlerstraße
Verschwenken des Abwasserkanals, da dieser der Verlängerung der Ständlerstraße ins Alexisquartier im Weg ist

Update 26.06.2019: So sieht es derzeit an der Stelle aus, an der die Ständlerstraße ins neue Alexisquartier verlängert wird. Die Verschwenkung des Abwasserkanals macht Fortschritte. Weiterlesen →

Woolworth Giesing
Woolworth in Giesing

Update 24.06.2019: Manchmal träumt man sehr seltsame Sachen, aber sie können immerhin einen Anlass bieten, noch einmal ältere Fotos zu zeigen. Konkret habe ich im Mai von dem Hertie-Kaufhaus in Giesing geträumt (ganz früher war da mal ein Kepa drin – das war die Niedrigpreis-Kaufhauskette von Karstadt). Heute zeige ich, wie es jetzt dort aussieht. Ganz böse könnte man sagen: Ramschkaufhaus mit Designer-Fassade. Weiterlesen →

Kultur Quadrat
Logen-Wohnhäuser kurz vor Fertigstellung

Update 23.06.2019: Logen-Wohnhäuser auf dem Hanns-Seidel-Platz: Nun wurde auch damit begonnen, das Gerüst auf der Hauptstraßenseite (Fritz-Erler-Straße) abzunehmen. Die andere Seite mit den Nierentischen-Balkonen ist ja bekannt, wird aber im Bericht auch noch einmal gezeigt. Weiterlesen →

Quidde-Zentrum Abriss
Der Abriss des Quidde-Zentrum rückt immer näher

Update 19.06.2019: Heute wurden alle (fünf) Zugänge zum Quidde-Zentrum (Ladenzentrum) gesperrt. Das Ladenzentrum wird ja nun abgerissen. Das Neuperlacher Fußwegsystem ist somit unterbrochen. Die Brücke über die Quiddestraße kann derzeit noch benutzt werden. Ein kleiner Umweg, der nicht sofort ersichtlich ist, macht es möglich. Näheres verrät der Artikel. Weiterlesen →

Jonglage- und Zirkus-Workshop in der Feierwerk Südpolstation (06. bis 08.08.2019)

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Jonglage- und Zirkus-Workshop
Keulen zum Jonglieren. Foto: Feierwerk Südpolstation

So ziemlich jedes Kind war schon einmal im Zirkus, die meisten davon aber bisher sicherlich nur im Publikum. Wer selbst mal zum Akrobaten werden möchte, hat in der Feierwerk Südpolstation in den Sommerferien die Gelegenheit dazu. Im dreitägigen Jonglage- und Zirkus-Workshop können Kinder zwischen 8 und 12 Jahren lernen, mit den unterschiedlichsten Gegenständen zu jonglieren und selbst zu Akrobatikkünstler*innen zu werden. Das sorgt neben jeder Menge Spaß auch noch für ein besseres Körpergefühl.

Alle Infos

„Jonglage- und Zirkus-Workshop“ für Kinder von 8 bis 12 Jahre. Teilnahmegebühr: 40 Euro

Anmeldung bitte bis 01.08. bei Dani Angersbach: Telefon: 089/637 37 87,
daniela.angersbach@feierwerk.de

Wann? Dienstag, 06.08., bis Donnerstag, 08.08., jeweils von 09:00 bis 15:00 Uhr

Jonglage- und Zirkus-Workshop
Bälle zum Jonglieren. Foto: Feierwerk Südpolstation
Jonglage- und Zirkus-Workshop
Bälle zum Jonglieren. Foto: Feierwerk Südpolstation

 

Fahrt zum Hopfenmuseum am 09.08.2019

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Herzliche Einladung der AWO-Seniorengruppe Neuperlach zu einer Busfahrt zum Hopfenmuseum in Wolnzach am Freitag, den 9. August 2019. Fahrpreis 19 Euro einschließlich Führung. Abfahrt 9 Uhr, Busbahnhof Hanns-Seidel-Platz, Auskunft und Anmeldung Tel. 089/637 33 11.

Feierwerk Südpolstation: Mal mal wieder! (30.07 und 31.07.2019)

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Mal mal wieder!
Foto: Feierwerk Südpolstation

In der Feierwerk Südpolstation geht es in den Ferien kreativ zu. Gleich zu Beginn der Ferien heißt es wieder „Mal mal wieder“! Die zweitägigen Workshops bieten Jugendlichen ab 12 Jahren die Möglichkeit, sich anhand von Acrylfarben mal so richtig kreativ auszutoben, denn das macht nicht nur Laune, sondern baut auch noch Stress ab und hält gesund. Gemalt wird, worauf die Teilnehmer*innen Lust haben, wodurch am Ende kunterbunte Leinwände entstehen, die das heimische Kinderzimmer gleich viel schöner machen.

Alle Infos

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Teilnahmegebühr: 35 Euro inkl. Materialkosten.

Anmeldung bitte bis 23.07. bei Andreas Albrecht: Telefon 089/46 08 86 04 oder andreas.albrecht@feierwerk.de

Wann? Dienstag, 30.07., und Mittwoch, 31.07., jeweils von 9:30 bis 13:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Mal mal wieder!
Foto: Feierwerk Südpolstation
Mal mal wieder!
Foto: Feierwerk Südpolstation

 

Foto-Workshop in der Feierwerk Südpolstation (30.07. und 31.07.2019)

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Foto-Workshop
Foto: Feierwerk Südpolstation
Foto-Workshop
Foto: Feierwerk Südpolstation

Für alle Fotografie-Begeisterten und solche die es noch werden wollen, hält die Feierwerk Südpolstation einen besonderen Ferienworkshop bereit!

Wer schon immer einmal wissen wollte, was eigentlich die ganzen Knöpfe und Einstellungen einer Kamera bedeuten, sollte sich den 30.07. und 31.07. unbedingt freihalten. Hier lernt ihr alles rund ums Thema Fotografie – von den Grundlagen bis zur manuellen Einstellung der eigenen Kamera. Vorwissen ist keines notwendig. Wenn ihr eine eigene Kamera habt, könnt ihr sie gerne mitbringen.

Alle Infos

Für Kinder von 8 bis 12 Jahren. Teilnahmegebühr: 30 Euro für beide Tage.

Anmeldung bitte bis 23.07. bei Dani Angersbach: Telefon 089/637 37 87 oder daniela.angersbach@feierwerk.de. Es sind mindestens 6 Teilnehmer*innen erforderlich.

Wann? Dienstag, 30.07.2019, und Mittwoch, 31.07.2019, jeweils von 9:00–15:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Historisches und Herkunft von Namen: Vortrag am 12.07.2019

Vortrag von Dr. Reinhard Bauer am Freitag, den 12. Juli 2019, bei der Arbeiterwohlfahrt-Seniorengruppe Neuperlach. Beginn ist um 14 Uhr in der Gaststätte „Am Hachinger Bach“, Krehlebogen 13. Der Eintritt ist frei, jedermann/-frau ist herzlich willkommen!

Waldtrudering: Auf einem Waldgrundstück müssen sämtliche Eschen gefällt werden! (Update 10.07.2019)

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 1 (04.07.2019): Die heimlichen Stars sind die auf den ALB abgerichteten Spürhunde. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße – Map
Bild 2: In dem Waldgebiet müssen alle Eschen gefällt werden. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Auf dem Waldgrundstück an der Jagdhornstraße, Ecke Otto-Lederer-Weg, in Waldtrudering müssen sämtliche Eschen gefällt werden (das berichtet die Süddeutsche Zeitung). Das bedeutet, dass fast alle Bäume der Säge zum Opfer fallen. Nur rund 5 % der Bäume sind anderen Baumarten zuzurechnen, sie versucht man zu erhalten. Grund dafür ist das Eschentriebsterben, das durch den Pilz Falsches Weißes Stengelbecherchen (Hymenoscyphus pseudoalbidus) ausgelöst wird. Dieser Pilz breitet sich über den Blattstiel in die Zweige und weiter in den Stamm aus. Als Folge kommt die Wasserversorgung des Baumes zum Erliegen, und der Baum stirbt ab.

Schlimmer: Die Bäume werden dann von einem zweiten Pilz befallen, der eine selektive Weißfäule hervorruft und die Wurzeln zerstört. Der Baum ist schließlich derart instabil, dass er zur enormen Gefahr wird. Nicht nur Äste können sich selbstständig machen, die Bäume können auch umstürzen, vor allem, wenn ein Sturm aufkommt. Die Eschen auf dem Grundstück sind bereits schwer geschädigt oder gar abgestorben. Sie sind nicht mehr zu retten.

Das Aus für die Eschen

Laut Aussage des Försters haben die hiesigen Eschen keine Abwehrstoffe gegen den eingeschleppten Pilz. Es könnte hunderte, gar tausende  Jahre dauern, bis neuen Eschenpopulationen natürliche Resistenzen dagegen aufgebaut hätten. Daher gingen viele Experten davon aus, dass der komplette alte Bestand an Eschen in wenigen Jahren Geschichte ist.

Andere Baumarten seien nicht von diesem Pilz betroffen. Entsprechend würden Eschenwälder durch andere Arten ersetzt – durch den Menschen oder auch auf natürlichem Weg.

Das Gebiet liegt auch noch in der ALB-Quarantänezone

Jetzt kommt es noch dicker: Das Grundstück liegt zudem größtenteils in der Quarantänezone des Asiatischen Laubholzbockkäfers (ALB). Daher muss das Holz durch Spürhunde (siehe Bild 1), die speziell auf den ALB trainiert sind, untersucht werden. Befallenes Holz wird kleingehäckselt und zusätzlich verbrannt, um möglichst sämtliche Individuen des Laubholzbockkäfers zu vernichten.

Spürhunde die heimlichen Stars

Die Hunde sind die heimlichen Stars. Ohne ihren Geruchssinn und ihre Lernfähigkeit hätte sich der Asiatischen Laubholzbockkäfers wahrscheinlich bereits viel weiter ausgebreitet.

Das Waldgebiet ist übrigens Landschaftsschutzgebiet. Damit ist keine Bebauung möglich. Das sage ich explizit, um Gerüchten oder Verschwörungstheorien, hier könnte irgendetwas getrickst worden sein, um Bauland zu generieren, vorzugreifen. Für die gefällten Bäume wird es Ersatzbepflanzungen geben, für die 3 Jahre Zeit besteht.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 3 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 4 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 5 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 6 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 7 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 8 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 9 (04.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 08.07.2019

Häckseln von Holz vor Ort, bei dem der Verdacht besteht, es ist vom ALB befallen. Nach dem Häckseln geht der Holzabfall in die Verbrennungsanlage.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 10 (08.07.2019) © Thomas Irlbeck
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 11 (08.07.2019) © Thomas Irlbeck
Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 12 (08.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 10.07.2019

Viel steht hier nicht mehr.

Eschen-Fällen Jagdhornstraße
Bild 13 (10.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Neubaugebiet Alexisquartier (Piederstorfer) – der Bau – Teil 2 von 2 (Update 08.07.2019)

Hinweis: Das bisher Geschehene findet sich im ersten Teil des Artikels: Neubaugebiet Alexisquartier (Piederstorfer) – der Bau – Teil 1 von 2

Alexisquartier Map
Umgebungskarte Neubaugebiet Piederstorfer. Das Baugrundstück liegt vollständig auf Neuperlach Grund und grenzt unmittelbar an die Truderinger Grenzkolonie (Nordosten) und Waldperlach (Osten/Südosten) an. Die versetzte Bogenschießanlage wurde inzwischen berücksichtigt. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Unser Neuperlach vergrößert sich: Auf dem Gelände des ehemaligen Kieswerks Piederstorfer wird eine Wohnsiedlung mit ca. 1.300 Wohnungen für rund 3.000 Menschen entstehen. Der Name: Alexisquartier (siehe Wer ist eigentlich diese(r) Alexis?). Dabei werden auch echte Wohnhochhäuser – zumindest zwei Stück (mit 52 Metern Höhe) – errichtet. Läden sowie soziale Einrichtungen, etwa Kindergärten, sind natürlich auch vorgesehen. Die Natur wurde ebenso nicht ganz vergessen, ein Quartierpark wird auch integriert.

Da die Erschließung über die Truderinger Friedrich-Creuzer-Straße nicht ausreichend wäre (gerade die Anwohner in der Niederalmstraße befürchteten – und befürchten immer noch – im Rahmen des Neubaugebietes eine drastische Zunahme des Verkehrs), wird als weitere Zufahrtsmöglichkeit die Ständlersraße ins neue Quartier verlängert. Mit der ursprünglich geplanten Autobahn durch den Truderinger Wald hat das nichts zu tun, es ist nur eine Erschließung des neuen Quartiers als Wohnstraße. Auch auf Höhe des Mercure-Hotels soll eine Zufahrtsmöglichkeit geschaffen werden.

Neubaugebiet Alexisquartier
Werbetafel vor dem Verkaufspavillon – Zufahrt zwischen Mercure-Hotel und Heizwerk Perlach (03.03.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Die Hochbauarbeiten starteten 2019. Mit der ersten Bodenplatte wurde im Juni 2019 begonnen. Mit einer endgültigen Fertigstellung aller Bauabschnitte ist bis 2028 zu rechnen. Über den Abriss des ehemaligen Quetschwerks hat Neuperlach.org ausführlich berichtet: Piederstorfer: Abriss Quetschwerk begonnen und Piederstorfer: Verhallt – Abrissarbeiten gestartet

Update 01.07.2019

Stand bei den beiden Baugruben.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 1 (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 2 (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 3 (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Update 04.07.2019

Seit Juni arbeitet man an der ersten Bodenplatte. Hier drei Aufnahmen vom 04.07.2019 aus ungewohnter Perspektive direkt vom Baustellengelände aus. Hier sieht man viel mehr, da die Baugrube im toten Winkel liegt, wenn man sich hinter den Absperrungen aufhält. Die folgenden Bilder (4–6) wurden mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH veröffentlicht. Vielen Dank auch an den Fotografen Benno Steuernagel-Gniffke.

Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 4 (04.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 5 (04.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Neubaugebiet Alexisquartier – der Bau
Bild 6 (04.07.2019). Mit freundlicher Genehmigung der Demos Wohnbau GmbH. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Alles eine Frage der Ähre – Brot backen in der Feierwerk Südpolstation

Brot backen
Foto: Feierwerk Südpolstation

Wer schon immer einmal in die Geheimnisse der Brotbackkunst einsteigen wollte, ist vom 16. bis 20.07.2019 sowie vom 23.07. bis 27.07.2019 in der Feierwerk Südpolstation bestens aufgehoben! Bei schönem Wetter können hier leckere Fladenbrote im hauseigenen Lehmofen gebacken werden. Darüber hinaus werden am 26.07.2019 unter fachkundiger Anleitung der ganzheitlichen Ernährungsberaterin, Autorin und Bäckerin Renate Winklmüller professionelle Brotspezialitäten gebacken, die am darauffolgenden Samstag (27.07.2019) getestet werden können.

Alles Infos

Für Jugendliche ab 12 Jahren. Teilnahme kostenfrei.

  • Dienstag, 16.07.2019, und Mittwoch, 17.07.2019, jeweils von 14:30–18:00 Uhr
  • Donnerstag, 18.07.2019, bis Samstag, 20.07.2019, jeweils von 14:30–20:00 Uhr
  • Dienstag, 23.07.2019, und Mittwoch, 24.07.2019, jeweils von 14:30–18:00 Uhr
  • Donnerstag, 25.07.2019, bis Samstag, 27.07.2019, jeweils von 14:30–20:00 Uhr

Feierwerk Südpolstation
Kinder- und Jugendfreizeitstätte
Gustav-Heinemann-Ring 19
81739 München

Brot backen
Foto: Feierwerk Südpolstation

Extremes Panorama – Das Glück kommt von oben, aber ist es da oben auch?

Nicht erst Reinhard Mey erkannte, dass Probleme mit zunehmender Höhe immer nichtiger und kleiner erscheinen. Ob jedoch Menschen, die mit Fernblick wohnen, tatsächlich glücklicher sind, das müsste man wohl noch überprüfen. Ausschließen möchte ich es jedenfalls nicht.

Benno Steuernagel-Gniffke hat ein Wahnsinns-Panorama hergestellt, von dem ich auch die zugrundeliegenden Einzelbilder zeige.

Zunächst das eigentliche Panorama, das mit mehrfachem Klick in mehreren Stufen vergrößert werden kann:

Panorama Neuperlach
Extrem-Panorama (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Das originale Panorama hat eine Auflösung von sagenhaften 29.744 × 2.800 Pixel. Da mein System keine so hohe Auflösung zulässt, habe ich die Originalauflösung auf flickr gestellt und hier verlinkt: https://www.flickr.com/photos/wolkenkratzer/48170970712/sizes/o/

Zwei weitere Ergebnisse aus der Reihe, ein nicht so extremes Panorama und ein schöner Hintergrundausschnitt:

Panorama Neuperlach Einzelbild
Häuser am Annette-Kolb-Anger (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Frauenkirche und Riesenrad im Werksviertel-Mitte (01.07.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Einzelbilder

Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 1/16. Im Vordergrund: Häuser am Annette-Kolb-Anger. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 2/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 3/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 4/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 5/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 6/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 7/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 8/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 9/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 10/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 11/16. Ganz rechts schleicht sich das Marx-Zentrum rein. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 12/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 13/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 14/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 15/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke
Panorama Neuperlach Einzelbild
Teil 16/16. Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Neues von der Zaunposse

Illegales Tor KMR 52-62
Bild 1: Tor nach erneutem Umbau (29.06.2019) © Thomas Irlbeck

Neuperlach – das ist der Stadtteil der offenen Wege. „Es ist die Art des Städtebaus aus den 60er und 70er Jahren, dass die Hochhäuser fließend in der Landschaft liegen“, erklärte 2009 Michael Hardi vom städtischen Planungsreferat. Man soll sich also frei im Stadtteil bewegen können – auf vielen untereinander vernetzten Wegen. Dies ist sogar in den Bebauungsplänen rechtlich verbindlich festgeschrieben. Bewohnern unserer Wohnanlage Karl-Marx-Ring 52–62 war aber vor allem der nächtliche Lärm von Kneipenbesuchern zu viel. Schließlich errichtete man 2007 einen Zaun mit abschließbarem Tor. Der Nordweg wurde zur Sackgasse, die Bewohner mit Schlafzimmer gen Norden hatten fortan mehr Ruhe. Das hatte aber auch zur Folge, dass die Wege für Bewohner aus anderen Wohnanlagen länger wurden. Die rechtswidrige Einfriedung landete schließlich vor Gericht. Die Stadt befürchtete einen Präzedenzfall, weitere Wohnanlagen könnten folgen und es gäbe keinen Stadtteil der offenen Wege mehr.

Vor Gericht fand man schließlich einen Kompromiss: Der Zaun darf bleiben, aber das Tor muss von 8 bis 18 Uhr geöffnet sein. Das ist natürlich sehr wenig, zumal die Läden im Marx-Zentrum teilweise bis 20 Uhr öffnen.

Damit das Tor nicht zufallen konnte (was bedeutete, dass man einen Schlüssel brauchte, um es zu öffnen), baute es der Hausmeister um. Nun sollte um 8 Uhr früh der Schließkolben per Schlüssel raus- und erst um 18 Uhr wieder reingeschoben werden. Im herausgeschobenen Zustand konnte die Tür nicht im Schloss einrasten. Bis letzte Woche klappte das nie hundertprozentig. Gerade neu eingezogene Bewohner kennen die Regelung nicht oder es wird nachlässig gehandelt. Immer wieder liefen Bewohner aus anderen Wohnanlagen untertags in die Sackgasse (ob das Tor auf ist, kann man vom Eingang aus nicht sehen) und fluchten, da sie den Weg umsonst gemacht hatten.

Update 2019: Erneuter Torumbau

Letzte Woche wurde das Schloss abermals umgebaut. Jetzt gibt es Türgriffe statt Türknäufen auf beiden Seiten (Bild 3 zeigt die ursprüngliche Variante), sodass man ein zugefallenes Tor wieder ohne Schlüssel öffnen kann. Vielleicht wird es nun besser. Der Haken ist aber: Wenn einer unserer Bewohner das Tor tagsüber nicht zufallen lässt, sondern bewusst abschließt, braucht man dennoch wieder einen Schlüssel, um es zu öffnen. Das Tor ist also weiterhin nur mit gewisser Unschärfe auf.

Illegales Tor KMR 52-62
Bild 2: Tor nach erneutem Umbau, andere Seite (29.06.2019) © Thomas Irlbeck
Bild 3: Tor noch mit Türknäufen (Archivbild von 2010) © Thomas Irlbeck

Quelle: Neuperlach: Umstrittener Zaun darf doch bleiben (Artikel aus dem Münchner Merkur von 2009)

Pfanzeltplatz in Perlach: Abriss eines Ensemble-denkmalgeschützten Gebäudes?

Pfanzeltplatz 7
Bild 1 (29.06.2019): Der Laden schließt, das Gebäude wird laut Vermieter „wohl“ abgerissen. Das verwundert, da das gesamte Ensemble denkmalgeschützt ist. Foto: Lesereinsendung

Den Laden „Sophias Bokhandel und Geralds Leseecke“ am Pfanzeltplatz 7 im Herzen Perlachs kennen viele. Hier findet man noch das alte, dörfliche Bayern (Perlach war ja mal ein Dorf) mit Häusern und auch Läden, bei denen man den Eindruck hat, eine Reise in eine längst vergangene Zeit zu unternehmen.

Das Besondere ist, die Buchhandlung führt nicht nur Kinderbücher mit dem Schwerpunkt Skandinavien, sondern bietet diese auf Deutsch und Schwedisch an. Natürlich sind die Bücher von Astrid Lindgren einer der Schwerpunkte. Doch nun, am 30.06.2019, soll Schluss sein. Nach über zehn Jahren wurde dem Pächter gekündigt. Die Begründung – zitiert wird der Vermieter – ist auf einer Kundeninformation am Eingang angebracht:

Es ist inzwischen offensichtlich, dass das Objekt Pfanzeltplatz 7 nicht mehr heutigen Anforderungen an einen zeitgemäßen gebäudetechnischen Zustand entspricht und wir werden daher das Anwesen veräußern und es wird im Rahmen der Neubebauung des Nachbargrundstückes wohl ebenfalls abgerissen werden.

Da das gesamte Ensemble am Pfanzeltplatz als Denkmal geschützt ist, wundert mich das. Eine Abrissgenehmigung sollte gar nicht erteilt werden, denn der Denkmalschutz dient ja dazu, gerade das zu verhindern.

Christian Smolka von der Partei Bündnis 90/Die Grünen im Bezirksausschuss 16 hat inzwischen nachgefragt und verweist dabei auch auf einen Fall in Obergiesing, bei dem ein denkmalgeschütztes Haus – allerdings ohne Genehmigung – abgerissen worden war (Quelle: RIS):

  • Gibt es zu den Anwesen Pfanzeltplatz 7 + 8 Anfragen zur Bebaubarkeit?
  • Sind die beiden Häuser als Baudenkmäler in die Baudenkmalliste aufgenommen worden?
  • Falls nicht, gibt es Bestrebungen, diese in die Liste aufzunehmen?
  • Wäre trotz bestehendem Ensembleschutz ein Abbruch vollziehbar bzw möglich?
  • Gibt es einen Aufstellungsbeschluß?
  • Hat die Verwaltung den Eigentümer*innen bereits Auskunft erteilt?
  • Wenn ja, in welcher Form fand diese Unterredung statt?
  • Gibt es seitens der Eigentümer*innen Vereinbarungen mit den derzeitigen Mieter*innen über einen Wiedereinzug?

Begründung
Den Mietern des Hauses Pfanzeltplatz 7 („Schwedische Buchhandlung“) wurde der Mietvertrag zum 30.6.2019 gekündigt, mit der Begründung „…das es im Rahmen der Neubebauung des Nachbargrundstückes wohl ebenfalls abgerissen werden (soll)….“

Der Fall, des in der Baudenkmalliste befindlichen Hauses, Obere Grasstraße 1, besser bekannt als Uhrmacherhäusl, ist in München in schlechter Erinnerung geblieben! Es bedarf daher einer Kontrolle, um den Schutz des Ensembles am Pfanzeltplatz zu gewährleisten.

Ein aktuelleren Stand im RIS gibt es noch nicht, ich habe da jetzt mal nachgefragt und bleibe dran.

Pfanzeltplatz 7
Bild 2 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung
Pfanzeltplatz 7
Bild 3 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung
Pfanzeltplatz 7
Bild 4 (29.06.2019). Foto: Lesereinsendung

Quidde-Zentrum: Alle Zugänge zum Ladenzentrum wegen bevorstehendem Abriss gesperrt

Quidde-Zentrum Abriss
Bild 1 (19.06.2019) © Thomas Irlbeck

Heute wurden alle (fünf) Zugänge zum Quidde-Zentrum (Ladenzentrum) gesperrt. Das Ladenzentrum wird ja nun abgerissen (Neuperlach.org berichtete). Das Neuperlacher Fußwegsystem ist somit unterbrochen.

Brücke noch benutzbar

Die Brücke über die Quiddestraße kann derzeit noch benutzt werden. Man nimmt (in Ost-West-Richtung) vom Life (zu Fuß/auf dem Rad) zunächst den üblichen Weg, biegt aber dann vor dem Anstieg nach rechts ab. An St. Jakobus vorbei gelangt man dann links über eine steile Rampe (nur für Könner unter den Radfahrern; die anderen schieben) rauf zur Brücke. Die Karte zeigt es genau. Der Parkplatz ist zurzeit auch noch begehbar und mit dem Rad befahrbar.

Quidde-Zentrum Abriss – Map
Bild 2: Umleitungsempfehlung für das Neuperlacher Fußwegsystem. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0
Quidde-Zentrum Abriss
Bild 3 (19.06.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Abriss
Bild 4 (19.06.2019) © Thomas Irlbeck
Quidde-Zentrum Abriss
Bild 5 (19.06.2019) © Thomas Irlbeck

Motto-Unfall

Heute im Briefkasten. So, so, ich hatte also einen tödlichen Motto-Unfall. Es ist wohl Motorradunfall gemeint. Gibt es wirklich Leute, die darauf hereinfallen? Inzwischen gibt es hervorragende automatisierte Übersetzer, und dann liefern diese so einen Müll ab. Es sind ja noch ganz andere Fehler drin.

Motto-Show
„Motto-Unfall“

Der alte Bahnhof „Moosach bei Grafing“ (Fast vergessene Bahnstrecken, Folge 2)

Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bild 1 (17.06.2019): Altes Bahnhofsgebäude, ein paar Meter Schienen, abgestellter Waggon © Thomas Irlbeck

Es ist ein schöner Ausflugstipp für Radler – nicht nur von Neuperlach aus. Über den Panoramaweg Isar-Inn ist es gar nicht so weit – und man fährt fast vollständig ohne störenden Autoverkehr! Dazu später mehr.

Es geht nach Moosach bei Grafing (Glonn ist dort in der Nähe). Von 1894 bis 1971 hatte man dort Zuganschluss. Es verkehrte die Nebenbahn Glonn–Grafing.

Wikipedia sagt:

Die Bahnstrecke Grafing–Glonn ist eine ehemalige 10,6 Kilometer lange Nebenbahn von Grafing Bahnhof nach Glonn im Landkreis Ebersberg. Sie zweigte als Stichbahn am Grafinger Bahnhof von der Bahnstrecke München–Rosenheim ab. Die Bahnstrecke wurde am 26. Mai 1894 als Lokalbahn eröffnet und am 23. Mai 1971 stillgelegt.

Quelle: Bahnstrecke Grafing–Glonn

Obwohl die Stilllegung schon lange her ist (1970 Personenverkehr, 1971 Güterbahnverkehr) gibt es noch einiges zu sehen.

In Moosach wurde das alte Bahnhofsgebäude erhalten sowie ein paar Meter Schienen, auf denen ein Waggon steht. Das Bahnhofsgebäude ist denkmalgeschützt. Hiervon ein paar weitere Fotos.

Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bild 2 (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bild 3 (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bild 4 (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bild 5 (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bild 6 (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bild 7 (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bild 8 (17.06.2019) © Thomas Irlbeck
Alter Bahnhof Moosach (bei Grafing)
Bild 9: Moosach mit dem alten Bahnhof. Das hier ist schon fast ein Suchbild (17.06.2019) © Thomas Irlbeck

Anfahrt mit dem Rad

Panoramaweg Isar-Inn
Bild 10: Panoramaweg Isar-Inn (17.06.2019) © Thomas Irlbeck

Der Panoramaweg Isar-Inn beginnt offiziell am Ende der Truderinger Grenzkolonie am Eck Schwedensteinstraße/Schrammingerweg (Bild 10). Der Weg ist gut ausgeschildert, man folgt den Wegweisern zum Steinsee (am Anfang ist noch „Solalinden“ bzw. schlicht „Isar-Inn“ ausgeschildert, später wird dann auch der „Steinsee“ namentlich erwähnt, sodass man wenig falsch machen kann).  Es geht nur über Sand- und Feldwege sowie einige geteerte Nebenstraßen, auf denen es keinen oder nur wenig Autoverkehr gibt. An Ampeln kommt man auch nicht vorbei. Die Strecke ist mit fast jedem Rad gut befahrbar, man braucht kein Mountainbike. Nur ein Rennrad ist weniger geeignet.

Wer von Neuperlach startet und noch weniger Autoverkehr will, der kann auch vom Graf-Zentrum oder Alexisweg aus über die ehenalige Kiesgrube Roth fahren (am Biotop vorbei) und kommt dann in Solalinden auf den Panoramaweg Isar-Inn.

Am Steinsee fährt man die steile, geteerte Haupstraße hinunter und biegt am Ende (in der Karte mit „M“ gekennzeichnet) nach links Richtung Moosach ab. Nun ist man schon fast da. In Moosach fährt man rechts in die Rathausstraße, dann nach rechts in die Doblbachstraße und sofort wieder nach links in die Bahnhofstraße, an der dann – logischerweise – auch der alte Bahnhof liegt („B“ in der Karte).

Map Moosach alter Bahnhof
Moosach bei Grafing. Bei „M“ biegt man von links kommend ab, „B“ ist der alte Bahnhof. Quelle: OpenStreetMap, Lizenz: Open Database License 1.0

Zu den übrigen Folgen „Fast vergessene Bahnstrecken“

6. Juli 2019: 50 Jahre Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Neuperlach beim AWO Kinder- und Bürgerfest

AWO Kinder- und Bürgerfest
AWO Kinder- und Bürgerfest

Auch in diesem Jahr findet das traditionelle Kinder- und Bürgerfest des AWO Ortsvereins Neuperlach in der Parkanlage vom AWO Horst-Salzmann-Zentrum statt. Es steht diesmal unter dem Motto „50 Jahre Arbeiterwohlfahrt Ortsverein Neuperlach“. Schirmherr ist Herr Oberbürgermeister Dieter Reiter.

Samstag, 6. Juli 2019, ab 14 Uhr, Parkanlage AWO Horst-Salzmann-Zentrum, Plievierpark 9. Der Zugang ist von der Putzbrunner Straße.

Das wird geboten: Kinderzirkus Bambino (wie immer auch zum Mitmachen), Auftritte der SVN Fun Kids, außerdem viele Spiele: wie z.B. Torwandschießen, Fische angeln und weitere Attraktionen: Polizei, Feuerwehr …

Für jedes Kind gibt es ein Paar Bratwürstl (auch Putenbratwürstl) und ein Getränk gratis. Sie sind herzlich eingeladen.

Frauen in München: Lesung am 28.06.2019

Die Historikerin Adelheid Schmidt-Thomé liest aus ihren Büchern „Politische Münchnerinnen im Porträt“ und „Vergessene Münchnerinnen“, z.B. Luise Kiesselbach. Die AWO-Seniorengruppe Neuperlach lädt herzlich ein am Freitag, 28. Juni 2019 um 14:00 Uhr, Gaststätte am Hachinger Bach, Krehlebogen 13, Eintritt frei.

Die Perlacher Straße (Unsere Straßen und Plätze, Folge 7)

Perlacher Straße
Bild 1: Perlacher Straße (sie läuft im Bild von links nach rechts), Ecke Herzogstandstraße. Dieses Haus  markiert den Anfang der denkmalgeschützten „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“. Auch die Bilder 3 bis 9 zeigen Häuser dieser Siedlung (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher Straße
Bild 2: Unser Name! (04.06.2019) © Thomas Irlbeck © Thomas Irlbeck

Das heutige Thema ist die wohl maximal „perlachigste „Straße überhaupt in München. Nur die Peralohstraße (Peraloh ist der alte Name für Perlach) kann da noch annähernd mithalten (auch von ihr wird später noch die Rede sein). Straßen führen oft dorthin, das sie bezeichnen, oder zumindest in ihre Richtung. Hier ist Letzteres der Fall. Man steuert also auf der Perlacher Straße zumindest in Richtung Perlach, wenngleich man den Stadtteil nicht erreicht. Die Perlacher Straße startet an der Tegernseeer Landstraße („Tela“) in Giesing (genauer Obergiesing) auf Höhe der Zehentbauernstraße und des Giesinger Grünspitz (eine 2.000 qm große Grünfläche, die früher von einem Autohändler genutzt wurde und heute eine Freifläche ist, auf der sich ein urbaner Garten befindet und auf der auch z.B. Flohmärkte stattfinden). Es geht weiter Richtung Südost über die Raintaler Straße und die Spixstraße/Herzogstandstraße.

Stockwerksiedlung Walchenseeplatz

Die Wohnanlage zwischen der Herzogstandstraße und Untersbergstraße des nördlichen Verlaufs der Perlacher Straße ist als Ensemble denkmalgeschützt. Ihr Name ist die „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“. Bild 1 zeigt das Eckhaus, das die südwestliche Ecke dieses Ensembles bildet.

Der Bayerische Denkmal-Atlas sagt zu der „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“:

Zitat Bayerischer Denkmal-Atlas

Die Planung der Großsiedlung am Walchenseeplatz, die im Rahmen des Münchner Großsiedlungsprogrammes der Jahre 1928 bis 1930 von der „Gemeinnützigen Wohnungsfürsorge AG“ errichtet wurde, geht zurück auf einen Vorentwurf von Johanna Loev. Die Konzeption der Planung wurde dann von Loev gemeinsam mit Carl Jaeger, dem die Oberleitung übertragen wurde, durchgeführt. Im Rahmen des damaligen Arbeitsbeschaffungsprogrammes für Architekten waren bei der Bearbeitung der Einzeltypen unter anderem Fritz Landauer, Hanns Atzenbeck, Max Schoen, Joseph Dürr, Hans Grünzweig und Fritz Männche beteiligt. Ausgeführt wurden allerdings nur zwei Drittel des vorgesehenen Umfanges.

Vorgegeben war der Planung bereits der Walchenseeplatz mit der Bebauung seiner Nordseite. Zur Deisenhofener Straße einerseits und zur Perlacher Straße andererseits ist die Siedlung durch langgestreckte viergeschossige Blöcke abgeschirmt. Der Block an der Deisenhofener Straße zeichnet sich durch überhöhte Eckbauten aus. Die Blöcke an der Perlacher Straße folgen dem leichten Schwung der Straße. Die ebenfalls viergeschossigen Zeilenbauten im Inneren der Siedlung sind den damaligen städtebaulichen Vorstellungen entsprechend von Norden nach Süden gerichtet, wobei sich, zum Teil zusätzlich abgeschirmt durch eingeschossige Zwischenbauten mit Läden und Werkstätten an den Kopfenden der Zeilen, großzügige, verkehrsberuhigte Höfe mit Plätzen zum Spielen und zum Trocknen der Wäsche ergeben. Die vom Hochbauamt der Stadt München erarbeiteten Vorgaben für das Münchner Großsiedlungsprogramm führten zu einer weitgehenden Normierung der Haus- und Wohnungsgrundrisse; angeboten sind vornehmlich Wohnungen zu 50 und 60 Quadratmeter, aber auch, wenn auch in geringerer Zahl, Wohnungen zu 75 und 100 Quadratmeter. Zugleich waren die verwendeten Materialien und das Zubehör standardisiert. Trotz dieser Sparsamkeit wurde eine hohe bauliche Qualität gefordert, was den beachtlichen Wohnwert der Siedlung begründet. Der zu einer Individualisierung der einzelnen Bauten verbleibende Spielraum wurde von den Architekten bestmöglich zur Variierung der Fassadengliederung mit unterschiedlichen Fensterlösungen, Loggien- und Treppenhausachsen ebenso genützt wie durch Bauzier in Form von Gußsteinreliefs und großflächigen Sgraffitomalereien. Bei dem insgesamt schlichten Erscheinungsbild spielt auch die Farbgebung eine entscheidende Rolle. Neuere Eingriffe sind nur die beiden Blöcke Kesselbergstraße 22 und Rißbachstraße 3, die
sich jedoch auch auf vier Geschosse beschränken.

Kunst in der Stockwerksiedlung Walchenseeplatz

An der Abzweigung Perlacher Straße/Rottacher Straße machen wir kurz Station, denn hier gibt es an einem Häusereck (auch dieses Haus ist Bestandteil der denkmalgeschützten „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“) Kunst in Gestalt einer Hauseck-Skulptur zu sehen. Ein Maurer mit Kelle und Ziegelstein übt sein Handwerk aus:

Perlacher Straße
Bild 3: Perlacher Straße, hier biegt die Rottacher Straße nach links ab. Es gibt Skulpturkunst (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher Straße
Bild 4: Vergrößerung des Kunstwerks  Maurer als Hauseck-Skulptur (04.06.2019) © Thomas Irlbeck

Auffällig ist die individuelle Gestaltung der Häuser mit verschiedenen Sgraffitomalereien oberhalb einiger Hauseingänge, wie auch der Bayerische Denkmal-Atlas kurz erwähnt hat. Eine davon ist hier zu sehen, wir sind kurz vor der Valeppstraße (und noch immer in der „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“):

Perlacher Straße
Bild 5: Sgraffitomalerei mit Fischern an der Perlacher Straße/Ecke Valeppstraße  (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher Straße
Bild 6: Vergrößerung (04.06.2019) © Thomas Irlbeck

Gaststätte „Schinken-Peter“ (früher: Gastwirtschaft zum Walchensee“)

Die Perlacher Straße führt weiter über die Valeppstraße. Am Eck ist die Gaststätte Schinken-Peter, an der wir kurz eine Pause einlegen. Es handelt sich um eine Gaststätte mit Biergarten, die früher „Gastwirtschaft zum Walchensee“ hieß und deren alter Name immer noch zu sehen ist (Bild 7). Auch dieses Haus ist der „Stockwerksiedlung Walchenseeplatz“ zuzurechnen. Die Gaststätte sagt über sich selbst:

Seit 31 Jahren ist der Schinken-Peter gepflegte und gelebte Tradition im Münchner Stadtteil Giesing. Er lockt mit kulinarischer Vielfalt aus der bayerischen Küch´ und zeitgemäßen Gerichten.

Perlacher Straße
Bild 7: Gaststätte Schinken-Peter (früher: „Gastwirtschaft zum Walchensee“). Wir sind hier in der Valeppstraße. Die Perlacher Straße ist nicht im Bild, man muss sie sich hinter dem Betrachter von links unten nach rechts oben vorstellen (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher –Straße
Bild 8: Zoom des vorigen Bildes: neuer und alter Name (04.06.2019) © Thomas Irlbeck
Perlacher –Straße
Bild 9: Gaststätte Schinken-Peter – jetzt mit dem Fokus auf dem Biergarten (04.06.2019) © Thomas Irlbeck

Der Rest der Straße

Es geht weiter über die Untersbergstraße zur Fockensteinstraße/Sinpertstraße. Der Verlauf der Perlacher Straße hat inzwischen ziemlich genau einer Ost-West-Richtung angenähert. An dieser Stelle findet sich die „Mittelschule an der Perlacher Straße“. Es geht weiter über die Trauchbergstraße. Wenige Meter weiter östlich macht die Straße einen Knick nach Norden bis zur Deisenhofener Straße. Dort endet sie.

Ein Tipp für Radfahrer – maximal perlachig nach Perlach

Wer auf besonders originelle (und dennoch praktische Art) von Giesing nach Perlach/Neuperlach kommen will, der kann dies mit maximal etymologisch perlachigem Anteil machen. Man startet an der Perlacher Straße und fährt sie bis zum Ende. Dort biegt man rechts ab in die Deisenhofener Straße, dann rechts in die Schwanseestraße, der man bis zur Ständlerstraße folgt. Nun ist man am Friedhof am Perlacher Forst und hat noch ein Perlach im Namen. Man biegt nun links in die Ständlerstraße ab und fährt an ihr entlang. Auf Höhe der Görzer Straße geht die Straße in eine Autostraße über und der Radweg knickt in einen Park nach rechts ab. Man folgt ihm, bis man zu einer Fußgängerbrücke kommt, die über die Autobahn A8 führt. Diese überquert man. Die Rampe auf der anderen Seite ist nur was für geübte Fahrer. Offiziell ist die Abfahrt verboten, es heißt schieben. Nun ist man auf der Peralohstraße – und damit bereits in Perlach –, die man geradeaus bis zum Ende befährt. Dabei kommt man auf der rechten Seite auch an dem alten Haus mit dem schönen Türmchen vorbei. Die Peralohstraße endet an der Ottobrunner Straße. Wenn man hier schließlich rechts abbiegt, ist man bereits kurz vor dem Perlacher Pfanzeltplatz.

In der umgekehrten Richtung funktioniert es ebenso. Den Abzweig zur Peralohstraße findet man auf der Ottobrunner Straße auf Höhe des „Edeka Linzmair“. Bei der Durchfahrt durch den erwähnten Park, welcher der Brücke folgt, muss man per Unterführung auf die andere Seite der Ständlerstraße wechseln.

Zu den übrigen Folgen „Unsere Straßen und Plätze“

Alter Peter, Neuer Marx!

Alter Peter, Neuer Marx!
Bild 1 (10.06.2019). Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

Altstadtblick Richtung Werksviertel Mitte am Ostbahnhof. Um was dreht sich denn da das Riesenrad? Um unser Marx-Zentrum! Vielen Dank an Benno Steuernagel-Gniffke!

Alter Peter, Neuer Marx!
Bild 2 (Zoom des obigen Bildes): Im Zentrum: Unser Marx-Zentrum (10.06.2019): Foto: Benno Steuernagel-Gniffke

In Erinnerung an den Perlacher Grundschulrektor und Heimatpfleger Adolf Hackenberg zum 10. Jahrestag († 17. Juni 2009)

Adolf Hackenberg
Adolf Hackenberg († 17. Juni 2009)

In diesem Jahr jährt sich zum zehnten Mal, dass der langjährige Rektor der Grundschule am Pfanzeltplatz (1971–1985) und Mitbegründer des Festring Perlach e. V. (24. März 1986) Adolf Hackenberg am 17. Juni 2009 im 88. Lebensjahr verstorben ist. Als langjähriger Lehrer und Rektor der Grundschule am Pfanzeltplatz ist „der Hacke“, wie er in Perlach liebevoll genannt worden ist, für viele Schülergenerationen ein hingebungsvoller und verantwortungsbewusster Pädagoge gewesen. Für die Pfarrei St. Michael Perlach war er als Mitglied des Pfarrgemeinderats und des Kirchenchors, als Lektor, Kommunionhelfer und Vorsitzender der Redaktion des Pfarrbriefs eine unentbehrliche Stütze.

Im Festring Perlach ist Adolf Hackenberg bis zu seinem Tod ehrenamtlich vielfältig tätig gewesen, sei es in den Funktionen als Schriftführer, Beisitzer im Vorstand, stellvertretender Vorsitzender oder Revisor, sei es als Autor, Herausgeber oder Redakteur perlachkundlicher Bücher und Schriften. So ist er verdienterweise im Jahr 2006 mit der Ehrenmitgliedschaft im Festring ausgezeichnet worden. Als profunder bairischer Heimatforscher, Brauchtumspfleger, Lehrer der Orts-, Landes- und Kirchengeschichte sowie Archivar von Geschichtszeugnissen hat Adolf Hackenberg wesentlich dazu beigetragen, dass der ortsgeschichtlich bedingte, besondere Charakter Perlachs mit seinem vielfältigen Brauchtum und Vereinsleben, seinem Geschichtsbrunnen und Naturlehrpfad erhalten geblieben ist.

Diesem Zweck dienten insbesondere die beiden von Adolf Hackenberg und Georg Mooseder herausgegeben Bücher „790-1990. 1200 Jahre Perlach. Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte eines Münchner Stadtteils mit den Ortsteilen Perlach, Fasangarten, Michaeliburg, Waldperlach und Neuperlach. Band I.“ (München, 1990; 956 Seiten; Gestaltung und Herstellung: Manfred Westner), das sowohl eigene als auch externe Beiträge enthält, und das sogenannte Perlacher Häuserbuch „790-1990. 1200 Jahre Perlach. Entstehungs- und Entwicklungsgeschichte eines Münchner Stadtteils mit den Ortsteilen Perlach, Fasangarten, Michaeliburg, Waldperlach und Neuperlach. Band II.“ (München, 1992; 336 Seiten; Gestaltung und Herstellung: Manfred Westner). Das Interesse an dem vom Festring Perlach herausgegebenen Themenheft „Der geheimnisvolle Hachinger Bach“ war so groß, dass es in drei Auflagen erschienen ist (München, 1994 ; 1999; erweitert 2002 ; Gestaltung und Herstellung: Manfred Westner). Die Quellensammlung, Textfassung und Redaktion hatten Adolf Hackenberg und Georg Mooseder besorgt.

Adolf Hackenberg wirkte neben Georg Mooseder und Joseph Schmidt auch am Aufbau und an der Weiterentwicklung des im Jahr 2000 vom Festring unter der Leitung von Georg Mooseder geschaffenen „Perlacher Heimatarchivs“ im Schwoagerhof (Schwaigerhof/Anwesen Wolfram, Sebastian-Bauer-Straße 25, 81737 München Perlach) mit. Und wenn im vergangenen Jahr die 30. Perlacher Krippenausstellung des Festring Perlach im Versammlungsraum von St. Michael Perlach gezeigt werden konnte, dann ist dies, neben der jetzigen Organisatorin Frau Marianne Geindl, auch ein großes Verdienst von Adolf Hackenberg, der bis einige Jahre vor seinem Tod die gesamte Organisation leitete und zum großen Teil auch selbst ausführte. Adolf Hackenberg war auch ein zuverlässiger Förderer des von Elisabeth Harris veranstalteten „Perlacher Kinder- und Jugendhoagartn“. Als Sprecher hat er es seit dem ersten Hoagartn im März 1992 durch viele Jahre „verstanden, mit viel Herz und Humor durchs Programm zu führen“, um „in der Jugend die Liebe zur Volksmusik zu erhalten“ (Elisabeth Harris). Im Jahr 2000 ist Adolf Hackenberg von der Stadt München die Medaille „München leuchtet – den Freunden Münchens“ in Bronze verliehen worden. Mit einem Rathausbeschluss der Stadt München vom 07.05.2015 hat Adolf Hackenberg in der neuen Erweiterungssiedlung nördlich vom Perlacher Neuen Südfriedhof eine Straße gewidmet erhalten. Die Adolf-Hackenberg-Straße verläuft im Süden parallel zur Hochäckerstraße, im Norden parallel zur Peralohstraße von der Annette-von-Aretin-Straße im Westen bis zur Dieter-Hildebrandt-Straße im Osten.

Die dankbare Erinnerung an Adolf Hackenberg, der mit seinem Wirken den Wahlspruch des Festring Perlach „Perlach hat Tradition und lebt“ eindrucksvoll verkörpert hat, ist in Perlach bis heute lebendig geblieben.

Leopold Auburger